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NATURERLEBNISSE

Kräuterpädagogin Christine Garibasch

Die Natur richtet sich so oder so auf den nahenden Frühling ein


Denn erste Frühlingsboten lassen sich schon blicken.  Aufgrund der anhaltenden Milde, kannst Du schon das „Scharbockskraut“ finden und oberirdisch überwinternde Pflanzen sowieso. Das Scharbockskraut (Ficaria verna, im Bild unten, ist übrigens eines der ersten nahrhaften und sehr vitaminreichen Wildkräuter im Jahr. Noch vor gut 50 Jahren, suchte man gezielt danach. Nach dem langen, entbehrungsreichen Winter brauchten die Menschen eine Stärkung um vor Mangelerkrankungen wie Skorbut geschützt zu sein, einer Erkrankung die vor allem aus der seefahrerei bekannt ist und auf einen Mangel an Vitamin C zurückzuführen ist.

Die Natur ist längst erwacht


Mit großen Schritten geht es nun voran. Sicher hast Du es schon bemerkt, die Tage sind wieder deutlich länger und von unseren Vorfahren ist dank ihrer naturgemäßen Betrachtungsweise, folgender Regelspruch überliefert: Bis Neujahr um einen Hahnenschrei, bis Hl. Dreikönig um einen Hirschsprung, bis LICHTMESS um eine Stund! Ab Lichtmess dann, so orakelte man, wachse das Licht täglich um einen Hahnenschrei. Das stimmt tatsächlich, denn jeder weitere Tag wird um ca. 3 Minuten länger.


Schielt man auf die alten Bauernregeln, so müssen wir uns bis Einzug des Frühlings noch ein wenig länger gedulden. Laut dieser Regel, „Lichtmess im Klee — Ostern im Schnee“, die nicht nur für diesen speziellen Tag (2. Februar) zutrifft, sondern wie alle Regeln eher eine Zeitspanne von Tagen bis Wochen betrachtet.


Die tendenziell milden Winter, die aber mit sogenannten Spätfrösten phasenweise zurückkehren, nehmen stark zu. Das hat Auswirkungen auf die Natur und bedingt einen Umbau, der so rasant geht, dass die neuen Bedingungen Auswirkungen auf alle Arten haben. Wir dürfen also gespannt sein, ob alte Weissagungen und Bauernregeln künftig noch zutreffen.  


Mir auf jeden Fall, kribbelt es schon in den Fingern, erste wertvolle und heilsame Knospen von Baum und Strauch wollen in Kleinstmengen geerntet werden. Sie dienen der Weiterverarbeitung immunstimulierender Elixiere wie Sauerhonig, Tinkturen und Heilwein aber auch für äusserliche Anwendungen. Einigen Geheimnissen der wilden Knospen gehen wir in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam auf den Grund.


Darunter auch dem zarten tepppichbildenedem Pflänzchen dem ich dieses Mal meine besondere Aufmerksam schenkte. Im neuen Pflanzenportrait mit Rezepten findest Du mehr von der Vogelmiere,


Die Vogelmiere ist ein Kraut mit starkem Detox-Effekt. Zusammen mit Löwenzahn, Brennnessel und Gänseblümchen hat man eine unübtertroffene Antfi-Aging-Wirkung.


Wie immer habe ich mir etwas für den Einsatz in Deiner Küche, in Haus & Garten und für Deine Natur-Apotheke einfallen lassen. Begleite mich bei meinenTouren, Kursen & Küchenabenteuern und lerne wie Du dich mit der Kraft der Natur stärken kannst, um der Frühjahrsmüdigkeit erst gar keine Chance zu bieten.


Wie immer dreht scih bei mir auch alles um das Thema Nachhaltigkeit im Alltag, denn Du kannst ganz einfach die Umwelt und deinen Geldbeutel schonen mit DIY-Allzweckreinigern und Küchenhelfern sowie Körperpflegemitteln! Bei all meinen Tipps und Rezepten ist eines garantiert, sie kommen ganz ohne Verpackung aus, sind praktisch und schnell gemacht!



In den kommenden Wochen gehen wir alten Begriffen auf den Grund und klären was es beispielsweise mit "Essigträubel", "Erlenträubchen" oder "Haselkätzerln" auf sich hat. Aber auch Hilfreiches für Wehwehchen, wie „Magentröster“ und „Erkältungströpfchen“ oder "Oxymel" und Defrutum stehen auf dem Programm. Alte Hausmittel und Küchengeheimnisse, sind neu interpretiert und mit neuen wissenschaftlichen Erkenntissen ergänzt, damit sie stimmig sind und ganz leicht in meinen und auch in Deinen Alltag passen, lass Dich überraschen. 

Touren und Workshops im Frühling


Auf allen Touren und Workshops gibt es wieder Tipps und Anleitungen für die Küche und die Hausapotheke. Begleite mich und entdecke die frühlingsfrische Natur neu. Garantiert, tust Du so etwas für Dein Wohlergehen und Ermattungserscheinungen nach dem ermüdenden Winter zeigst Du so die „rote Karte“!

Frühlingsfrisch und knackig!



Frische Triebe, Blätter von Bäumen, Kräuter und Blüten haben nun Hochsaison. Wer mich kennt der weiß es längst. Nicht nur Kräuter, Blätter, Blüten, Nadeln, Saaten und Wurzeln faszinieren mich, sondern eben auch  Gewürze. Süßes, Bitteres, Herbes, Scharfes, gerne Saures. Kurz, langweiliges Einerlei gibt es bei mir nicht! Umso besser, wenn sich beides kombinieren lässt und Du zusammen mit deinen Vorräten von heimischen Wildobst und Saaten die frischen Kräuter, ganz easy und raffiniert servieren kannst. Ganz wunderbar kannst Du so über weite Strecken Importiertes und damit oft mit Pestiziden hoch belastete beeren, getrocknete Kräuter und Würzmittel ersetzen.


Ganz nebenbei, machst Du die Erfahrung wie leicht es ist, dank der superpraktischen & supergesunden DIY Produkte, in deinem Haushalt ohne lästigen Verpackungsmüll & ohne Chemie auszukommen. Schone deine Geldbeutel und werte deine Küche auf. Denn alles gelingt leicht & schnell, ist garantiert unverpackt & umweltfreundlich und dazu haltbar & kostengünstig. 


Wie gewohnt, findest Du Tipps für Garten, Leib und Seele im neuen Pflanzenportrait mit Rezepten. Dieses Mal habe ich mich derVogelmiere (Stellaria media) gewidmet  - Ein im Gartenbeet ungeliebtes Kraut, welches aber mit mehr power daher kommt als dein Salat und Dein gemüse, das Du schützen möchtest.  



Meine Wanderungen und Workshops bis ins kommende Frühjahr, findest Du HIER


Viel Spaß beim Stöbern meiner Pflanzenschätze und Rezepte!


wünscht Dir

Christine

                    Pflanzenportrait

                    @Wildwerd’s Naturerlebnisse Christine Garibasch  

Die Gemeine Vogelmiere

(Stellaria media)

@Wildwerd's Naturerlebnisse


Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)

Volkstümliche Namen: Hühnerdarm, Sternenkraut, Mausdorn, Hühnerbiss, Alsine, Kanarienvogelkraut.

            „Hurra, hurra, der Lenz ist da! 

                     Ihr Mädchen und Buben, heraus aus den Stuben!"


Volksgut

                                                               

Wie ein Sternenmeer im Grünen

Wie ein Sternenmeer im Grünen wirkt die Vogelmiere, findest Du nicht auch? Doch was ist das eigentlich Interessante an diesem zarten Pflänzchen, ich kläre mal auf für Dich. 


Das auf stickstoffreichen Böden häufig vorkommende, essbare Wildkraut mit leicht maisartigem und fein-nussigem Geschmack, bereichert nahezu ganzjährig deine Küche, wenn Du magst. Du kannst aber auch deine Hausapotheke mit Hilfe der Vogelmiere gut bestücken. Die Vogelmiere ist eine wahre Vitamin-C-Bombe,  die selbst Grünkohl um Längen schlägt, Zitronen und Salat sowieso und sie schmeckt, auch Kindern! 


Unzählige, sehr kleine weiße Blüten

Unzählige, sehr kleine weiße Blüten, zieren das ausdauernd blühende und Teppichbildende Kraut. Die Pflanze wird nur etwa 5 bis 10 cm hoch, bei idealen Bedingungen werden daraus schnell bis zu 30 cm. Die Vogelmiere gehört zu den sogenannten „Pionierpflanzen“, sie neigt dazu, schnell größere Flächen zu bedecken.


Oft Geschmäht im Gartenbeet, heimisch im Wald & auf der Wiese. Vielseitig, schmackhaft, gesund!


Im Garten 

Das finden Gartenbesitzer im Gemüsebeet gar nicht toll, weswegen sie die Pflanze rigoros ausmerzen. Völlig zu unrecht wie ich meine! Denn die Vogelmiere verfügt über ein Vielfaches an wertvollen Inhaltsstoffen als Kultursalate und Gemüsesorten. Definitiv viel mehr, als alles was Du beim Gärtnern vor ihr retten willst. Überleg es dir also, denn die Pflanze ist nicht nur wohlschmeckend und sehr gesund für Mensch und Tier, sondern sie schützt Deinen Boden durch den üppigen Bewuchs vor Erosion und hält ihn frisch und feucht. Eine Koexistenz, die sozusagen eher die Pflanzengruppen in deinem Beet mit sehr wertvollen Beiträgen schützt, als das sie schadet. Wuchsfreudigkeit zeichnet das zierliche Wildkraut allerdings schon aus, denn das Pflänzchen bildet in einem Jahr bis zu 15000 Samen, die zwei bis drei Generationen hervorbringen - also reichliche Ernte das ganze Jahr über.  


Die Vogelmiere ist eine „Wetterpflanze“

Auch gut zu wissen für Gartenbesitzer: Die Vogelmiere ist eine „Wetterpflanze“ die drohenden Regen anzeigt, denn ihre Blüten öffnen sich nur bei schönem Wetter. Da die Vogelmiere oberirdisch überwintert, kannst Du sie ernten, selbst wenn geschlossenen Schneedecke herrscht, vorausgesetzt Du hast dir gemerkt wo! Sobald sie in deinem Beet überhand zu nehmen droht, weißt Du ja jetzt was damit zu tun ist, iss sie einfach auf! Blitzschnell und leicht zu ernten ist sie schon mal, also trau dich.


Brauchtum

Vermutlich war das Kraut schon in der Jungsteinzeit bekannt, da die Menschen zu dieser Zeit sesshaft wurden und anfingen Land zu bewirtschaften. Hinweise auf die Vogelmiere finden sich in frühen Schriften. Sicher auf die Pflanze zurückzuführen lassen sich Aufzeichnungen von dem Arzt und Apotheker Hironimus Bock (16. Jahrh.). Bock empfahl das Kraut in Wasser gekocht gegen Fieber, Lungenleiden, Entzündungen und bei infizierten Wunden, zusätzlich als kräftigende Kost für Sieche. Man verwendete Vogelmierenkraut in Essig und auch in Salz eingelegt gegen Krätze, Augenentzündung, Husten und Verstopfung, bei Hämorrhoiden, Wasser- und Schwindsucht und Konvulsion der Kinder (Fieberkrämpfe). 


Nicht verwunderlich also, dass man die Kinder losschickte, um Vogelmiere zur Stärkung für Mensch und Tier, bevorzugt für das Federvieh zu holen, welches sich übrigens tatsächlich mit Wonne darauf stürzt! Den volkstümlichen Namen „Kanarienvogelkraut“ verpasste man der Vogelmiere, da sie bei regelmäßiger Fütterung um so schöner „tirilieren“ sollten. Weitere Bezeichnungen wie „Vögerlsalat“, „Gänsekraut“, „Zeiserlkraut“, geben Hinweis auf die Wichtigkeit der Pflanze für Kleintiere, Vögel und sogar Hunde. Tierliebhaber, die sich mit naturheilkundlichen Anwendungen auseinandersetzen, schätzen auch heute noch die Vorzüge dieser Pflanze die, ihr wisst es ja jetzt, gleichermaßen Dir selbst nützt. Eigentlich schwant es Dir doch schon längst, Tiere ernähren sich einfach gesünder als wir, nicht wahr? Bei uns in der Oberpfalz sagte man sich übrigens, dass Kraut wirke bereits, wenn man es nur in die Wiege lege.


Die Vogelmiere bereichert Deine Hausapotheke

Die gesamte Pflanze eignet sich dank schleimlösender Eigenschaften als Teeaufguss bei Husten, außerdem zur ganzheitlichen Reinigung und Stärkung des Körpers. Beim Zerreiben der Pflanze bildet sich eine gelartige Konsistenz. Wie eine Art natürliches Pflaster aufgetragen, kann sie irritierte und zu Rötungen und Juckreiz neigende Haut, kleinere Verbrennungen oder leichtem Sonnenbrand schnell lindern. Auch ein starker Vogelmieren-Tee, kann nach dem Abkühlen verwendet werden -  mit Hilfe von Tüchern, die im Teeaufguss getränkt und als Umschlag auf die betroffenen Stellen aufgelegt werden. 


Ich persönlich schwöre auf mein DIY-Vogelmieren-Balsam zur Linderung von Hautirritationen aller Art, diese Creme wirkt Wunder bei Schnupfennasen, bis hin zum wundem Babypopo und ist aus diesem Grund Teil meiner anstehenden Führungen & Workshops über den Frühling und Frühsommer, klick einfach mal in mein AKTUELLES PROGRAMM rein und schau es Dir an. Du wirst rundum versorgt von mir, mit Infos & Rezepten. Insgesamt wirkt die Pflanze kühlend, entzündungshemmend, schmerzlindernd, krampflösend, verdauungsfördernd und leicht abführend. 


Früher setzte man die Vogelmiere bei Krämpfen, Leberbeschwerden, entzündeten Augen, Rheuma und Beschwerden des Harntraktes ein. Pfarrer Kneipp empfahl das Kraut zusätzlich bei Lungenleiden und Hämorrhoiden. Da die Pflanze Seifenstoffe (Saponine) beinhaltet, solltest Du sie nur im akuten Fall zu Heilzwecken anwenden, niemals über einen längeren Zeitraum, da sonst eine austrocknende Wirkung, vor allem auf die Schleimhäute, eintritt.


Inhaltsstoffe: Aucubin, Carotinoide, Eisen, Flavonoide, Gamma-Linolensäure, Kalium, Kalzium, Kieselsäure, Magnesium, Saponine, Schleimstoffe, Selen, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C


Wissenswertes

Noch immer nicht überzeugt? Die Vogelmiere enthält viel Vitamin C, Vitamin A, Eisen, Magnesium, Kalium, Kieselsäure und Kalzium. Weiter zeichnet sie der Gehalt an Schleimstoffen und Saponinen aus. Auch drin: Aukubin, ein aus der Gruppe Iridoidglykoside stammender sekundärem Pflanzenstoff, der wie einpflanzliches Antibiotikum wirkt.


Ein Vergleich: 100g Vogelmiere enthalten 115mg Vitamin C, 383mg Vitamin A, 9mg Eisen, 39mg Magnesium, 680mg Kalium und 80mg Kalzium.100g Kopfsalat hingegen lediglich 11mg Vitamin C, 0,19mg Vitamin A, 0,3mg Eisen, 9mg Magnesium, 306mg Kalium und 21mg Kalzium. Quelle: Nährstoff-Analyse von fddb.info; Kopfsalat im Vergleich mit Vogelmiere


In der Küche

Dank ihres milden Geschmackes passt die Vogelmiere kleingehackt hervorragend als Beigabe zu Salat oder auch pur als knackig-frische Brotauflage. Probiere sie auch in Suppen oder Smoothies aus oder mach ein Pesto daraus, auch in Brötchen kannst Du sie mit backen, dass verleiht Deinen Semmeln einen frisch-grünen Anstrich. Auch als Füllung, Solo und gut gewürzt oder zusammen mit weiteren Kräutern, Gemüse und Käse für Quiche, Teigtaschen, Nudeln, etc macht die Vogelmiere eine gute Figur.  Idealerweise genießt Du die Vogelmiere roh, denn so bleiben all ihre wertvollen Nährstoffe erhalten.


Wenn du also mehr wissen willst über die Vogelmiere, dann begleite mich auf eine meiner Führungen im Frühling oder melde dich für den Wildkräuterführerschein an, mehr Kurse übers Jahr verteilt, findest Du HIER


Die Vogelmiere sicher erkennen

Die Pflanze ist einjährig und blüht das ganze Jahr. Erkennbar ist sie an den winzigen weißen fünfstrahligen Blüten. Jedes der fünf Blütenblätter ist zweiteilig und fast bis auf den Grund geschlitzt. Drei violette Staubbeutel (winzig) komplettieren die zarte Blüte. Die Stängel sind niederliegend und an einer Seitenlinie entlang behaart. Jeweils zwei ganzrandige und oben zugespitzte Blätter stehen sich gegenüber. Die neuen Triebe und Blüten entspringen den Blattachseln. Dort wo die Vogelmiere den Boden berührt, bildet sie neue Wurzeln. Wer sicher gehen will, die richtige Pflanze zu ernten, kann den Stängel vorsichtig auseinander ziehen, sollte im Inneren ein gummiartiger Faden (Wasserleitbahn) auftauchen, hat man tatsächlich die Vogelmiere vor sich. 


Verwechslungen:

Verwechslungen kamen wohl ab und an auch bei unseren Vorfahren vor, welchen das Wissen um die Arten in der Pflanzenwelt noch sehr eigen war. Eines der Verwechslungsobjekte war wohl der Ackergauchheil (Anagallis arvensis), der leicht giftig ist. Schnell fiel den Ahnen die toll machende Wirkung dies Ackergauchheils auf, so setzte man ihn prompt gegen Dummheit ein. Die Bezeichnung „gauch“ leitet sich jedenfalls davon ab, sie steht für „Dummheit“ oder „Idiotie“. 

Tatsächlich wirkt der zu den Primelgewächsen zählende Ackergauchheil leicht betäubend und kann zudem allergene Wirkungen hervorrufen. Auf den ersten Blick ist er der Vogelmiere sehr ähnlich, die Blüten sind jedoch auffällig orange-rot, seltener auch blau. Niemals zeigt sich aber nach dem Durchtrennen des Stängels eine Wasserleitung. Ganz im Gegensatz zur Vogelmiere, entströmt dem Ackergauchheil zudem ein eigenartig stechender Geruch. Verwechslungen mit Ehrenpreisarten kommen in ähnlicher weise vor, diese sind aber allesamt ungiftig und essbar, die zudem sehr heilsame Wirkungen aufweisen.


Zu Teil II - Rezepte, scrolle einfach nach unten! 

Die Gemeine Vogelmiere

(Stellaria media)

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Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)

Volkstümliche Namen: Hühnerdarm, Sternenkraut, Mausdorn, Hühnerbiss, Alsine, Kanarienvogelkraut.

Rezepte

Kennst Du das?

"Fleischlastig“ veranlagte Männer, winken gerne mal ab sobald das Kraut im Kochtopf entdecken. ,,Essen wir heute wieder den Hasen, Hühnern und Vögeln das Futter weg?“, hört die geplagte Frau dann oft. Nun, man kann den Schlaubergern zumindest eine gute Beobachtungsgabe zuordnen, denn Hühner picken das Kraut mit Vorliebe, die jedenfalls sind dadurch rundum gesund und vital.


Vogelmieren-Smoothie

Wirkt Immunstimulierend und sorgt für einen guten Start in den Tag.


Zubereitung: 2 Hände voll klein geschnittener saisonale Früchte/Beeren. ich behelfe mir gerne mit meinen Vorräten aus dem Gefrierschrank, 1 Hand voll frischer Vogelmierentriebe, 1 Hand voll frischer Gierschtriebe und 1 Löwenzahnblatt mit 300 ml Wasser und 100 ml Apfelsaft auffülllen. Das Ganze sehr fein pürieren (Zauberstab oder Hochleistungsmixer). Möglichst sofort genießen, am besten eine halbe Stunde vor dem Frühstück.


Vogelmiere-Petersilien-Pesto

Ein höchst schmackhafter Gesundbrunnen für zwischendurch und als Beigabe zum Grillen, etc.


Zutaten: 2 Hände voll Vogelmiere, 1 Bund glatte Petersilie, 1Knoblauchzehe,100 ml Olivenöl, 1/2TL Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, Saft und Schalenabrieb einer Bio-Zitrone. Zum Anrichten: 1 Hand voll Sonnenblumenkerne, Käse frisch gerieben.

 

    Zubereitung: Die Kräuter putzen, waschen und zunächst auf einem sauberen Küchentuch trocknen lassen. Den Knoblauch schälen und fein hacken, dann zugeben. Saft und Zitronenabrieb sowie Olivenöl ebenfalls hinzugeben. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen. Währendessen die Kräuter-Ölmischung mit Hilfe eines Mixers so lange pürieren, bis Deine Wunschkonsistenz erreicht ist.


    Servieren: Die gerösteten Sonnenblumenkerne etwas zerkleinern und zusammen mit dem Käse anrichten.


     *******************

    Wusstest Du das?

    Generell ist in Wildkräutern ist ein Vielfaches an Nährstoffen enthalten, als Du sie je in kultiviertem Gemüse finden wirst. Und wie Du siehst, Wildkräuter sind nicht nur wohlschmeckend und um ein Vielfaches gesünder, sie kosten Dir auch nichts!

    Spare Dir also das Geld für teure Nahrungsergänzungsmittel, du brauchst sie nicht wenn Du deine Küche mit Wildkräutern bereicherst! 


    Wenn Du mehr über die Vogelmiere und ihre rundum gesunden Artverwandten wissen willst, dann begleite mich auf meine Touren oder besuche einen meiner Workshops. Hier gehts zum Wildkräuterführerschein. denn Schätzchen für den Kochtopf und Dein Wohlbefinden, gibt es rund ums Jahr in der Natur zu ernten.


    Und zuletzt

    Die Anwendung von Wildkräutern unterliegt grundsätzlich deiner eigenen Verantwortung. Selbstbehandlungen mit Heilkräutern müssen grundsätzlich mit dem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden! Bei Allergien immer den Arzt fragen, auch vor Anwendung in der Küche! Generell ist Vorsicht geboten bei der Anwendung von ätherischen Ölen! Ratschläge und Tipps jedweder Art, dienen ausschließlich der Information. Risiken bei Anwendung trägt dementsprechend der/die NutzerIn. 

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    Kräuterpädagogin Christine Garibasch

    Gedanken zum Frühling


    Wie herrlich leuchtet mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie leuchtet die Flur!


    Es dringen Blüten aus jedem Zweig und tausend Stimmen aus dem Gesträuch und Freud und Wonne aus jeder Brust


    O Erd, o Sonne, o Glück, o Lust!   


    Johann Wolfgang von Goethe


    Viel Spaß beim Schmökern und beim Ausprobieren!

    wünscht Dir


    Christine

    Und nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!


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    Mit den besten Grüßen

    Christine

    Zu den Quellenangaben geht es HIER

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